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50 Jahre Abitur - Pressebericht der Südwestpresse

Mit „Zauberland“ von Kurt Gäble und anderen Musik- und Chorstücken entführten Bläserklasse, Bläserquartett und Oberstufenchor viele hundert Besucher in der Stadthalle und auf dem Gymnasiums-Gelände in eine eigene Schul-Welt. Zahlreiche ehemalige Schüler und andere Gäste waren gekommen, um sich über die Schule neu zu informieren, sich an alte Zeiten zu erinnern und Freunde zu treffen.

Schüler, Lehrer und Eltern sorgten mit Shows, Sketchen und der Schulband bis spät in den Abend hinein für Unterhaltung. Werner Bux, aus dem ersten Abiturjahrgang der Schule, berichtete von der Begeisterung für revolutionäre 68er Ideen bei ihm und seinen Mitschülern, aber auch von der Verwurzelung in traditionellen Werten des idyllischen Blaubeuren: Der größte Teil dieser ersten Abiturienten wurde „ganz bieder“ Lehrer. Bürgermeister Jörg Seibold zitierte beim Festakt ein afrikanisches Sprichwort, um deutlich zu machen, dass es „ein ganzes Dorf, eine ganze Stadt braucht, um Kinder gut aufzuziehen“. Es gehe in der Schule nämlich nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern auch soziale Haltungen und Werte.

Dem Blaubeurer Gymnasium gelinge das deshalb hervorragend, weil Schulleiterin Heidrun Fleischer auf die gute Vernetzung der Schule in der Stadt achte, lobte Seibold. Die Partnerschaft zu vielen Betrieben sei eng, die Eltern „hoch engagiert“ , das Kollegium „hoch motiviert“. Viele arbeiteten beim 50-jährigen Abitur-Fest mit, die ganze Stadt sei eingeladen. Dank des Abiturs am Gymnasium seit 1968 hätten sich neue Chancen für junge Leute in Blaubeuren und für die ganze Stadt ergeben, sagte die Schulleiterin. Das werde für alle Blaubeurer so bleiben – „ob mit oder ohne Abitur“.

Zum Artikel in der Südwestpresse

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