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Bericht vom Altsprachenwettbewerb

Bei der ersten Runde des Wettbewerbs stehen fünf verschiedene Themen zur Auswahl, zu denen eine etwa zehnseitige Hausarbeit erstellt werden soll. Die Themen beziehen sich dabei entweder auf lateinische oder altgriechische Textstellen, die von der Stiftung online zweisprachig zur Verfügung gestellt werden.

Glücklicherweise gewannen sie alle den ersten Platz, der aus einem Buchpreis, der Zulassung für die zweite Runde und der Einladung zu einer einwöchigen Akademiewoche im Klosterabtei Neresheim bestand. Auf dieser Akademiewoche wurden Texte von der Antike bis zur Neuzeit gelesen und im gemeinsamen Gespräch – entweder im großen Plenum oder in Kleingruppen – diskutiert und interpretiert. Dabei standen, auch durch das breite Spektrum der ausgewählten Texte bedingt, weniger die alten Sprachen sondern vielmehr Philosophie im Vordergrund. Egal ob philosophische Schrift, Gedicht oder Zeitungsartikel: Alle Texte lassen sich einem übergeordneten Thema zuordnen, das von den etwa 20 Teilnehmern selbst gefunden wird. Das diesjährige Thema war „Verwandlung“. Insgesamt ist das Seminar in Neresheim spannend und eine schöne Erfahrung.

Die zweite Runde bestand aus einer Klausur, die am 11. April zwischen 08:30 und 13:00 geschrieben wurde. Dabei kann zwischen einer Latein- und einer Altgriechisch-Klausur gewählt werden, bei der jeweils eine kleine Übersetzung und zum größten Teil Interpretationsarbeit gefordert ist.

Demnächst werden die Teilnehmer das Ergebnis der zweiten Runde erfahren.

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