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Chorfreizeit 2019 in Rot an der Rot

Chorfreizeit 2019

Wir, der Mittel- und Oberstufenchor, brachen am Montagmorgen, dem ersten April, voller Vorfreude auf drei schulfreie Chortage nach Rot an der Rot auf. Noch zwischen Müdigkeit und freudiger Erwartung kamen wir mit dem Bus am Jugendhaus St. Norbert an, einer wunderschönen barocken Klosteranlage mit weiten Fluren, knarzendem Boden und hohen Decken mit detailreichen Malereien. Jungs- und Mädchenräume waren strikt in zwei verschiedene Stockwerke unterteilt. Und „wehe“ Frau Groll oder Herr Wieczorek fanden noch abends Leute im Zimmer des anderen Geschlechts. :-)
Das alte Gebäude mit seinen verwinkelten Gängen und zahlreichen Räumen erweckte bei manchen eine abenteuerliche Stimmung oder erinnerte an altertümliche Geschichten.
Uns standen zwei Probenräume, ein großer und ein etwas kleinerer, zur Verfügung. Bei getrennten Proben waren Tenor und Bass mit Frau Groll im kleineren Raum, während die weiblichen Stimmen, Alt, Sopran 1 und Sopran 2, mit Herrn Wieczorek im großen Probesaal übten. Dort war es sehr schlicht und weiß gehalten, es standen nur Stühle und ein Klavier darin, was einen voll und ganz auf die zu probenden Musikstücke konzentrieren ließ.
Wir verbrachten zwei Nächte in Rot und jeden Morgen nach dem Frühstück fanden wir uns am Brunnen vor dem Gebäude ein, um mit Herrn Wieczorek Aufwärmübungen durchzuführen. Diese waren wie immer sehr kreativ, abwechslungsreich, und sorgten manchmal auch für den ein oder anderen Lacher. So streckten wir uns, hüpften, liefen auf der Stelle (oder auch eine größere Runde) und schlossen, so wie immer, mit verschiedenen Lautabfolgen, wie „T, Sch, F, Sch, Brrr“ ab, um dann in die Proberäume zum Proben der mitgebrachten Stücke zu kommen. In den teilweise anstrengenden, aber auch lustigen und kurzweiligen Proben sangen wir unter anderem „Human“ und „Not ready to make nice“, kamen dabei gut voran und konnten zum Ende hin wirkliche Fortschritte verzeichnen.
Auch das Essen, welches wir morgens, mittags und abends als Buffet im Speisesaal vorfanden, war sehr lecker. Es gab vegetarische und vegane Alternativen, die man sich – dank des Buffets – gut selber zusammenstellen konnte.
Am Dienstagnachmittag hatten wir eine etwas längere Pause von den doch ziemlich anstrengenden Proben, in der sich unsere Stimmen etwas ausruhen konnten. Diese Zeit durften wir uns selbst gestalten. Einige machten einen Spaziergang durch den Ort, lagen auf der Wiese und genossen das herrliche Wetter, spielten Fußball oder hatten immer noch nicht genug vom Singen und spielten Gitarre oder hielten sich in der wunderschönen Klosterkirche auf, wo der Gesang ganz anders klang als im Proberaum.
Bei gemütlichem Beisammensein verbrachten wir die Abende mit gemeinsamen Spielen, wie zum Beispiel dem Spiel „Stuhl-Stuhl-Name“, welches wir eine geschlagene Stunde lang spielten, was selbst den Lehren einen Riesenspaß machte. :-)
Nachdem um 22 Uhr natürlich alle Acht- und Neuntklässler völlig erschöpft in ihren Betten lagen, saßen die Älteren noch in lustiger Runde bei Kartenspielen und Snacks in der Schenke im Keller beisammen. Als um 0 Uhr Nachtruhe war, gingen natürlich auch die Älteren alle brav ins Bett.
Wir verbrachten ein paar sehr schöne, spaßige, probenintensive Tage mit viel Freizeit in Rot an der Rot und freuen uns auf ein nächstes Mal!
Katharina Kessler & Romy Kiem

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