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Projekt Weltreligionen der Klassen 8

Synagoge Ulm

In den Fächern Religion und Ethik werden in den Klassen 5-7 die drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam unterrichtet. Dabei entsteht zurecht immer wieder der Wunsch, die Gotteshäuser und das Glaubensleben dieser Religionen auch einmal vor Ort durch einen Besuch näher kennenzulernen. Dazu ist im eng getakteten Schulalltag häufig kein Raum. Mit dem Projekt Weltreligionen in Klasse 8 haben wir dafür Raum geschaffen. Am 9. Mai besuchten wir die Synagoge in Ulm und trafen dort den Rabbiner Shneur Trebnik. Er war sehr daran interessiert, die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten. Ein Zitat des Rabbiners blieb allen im Gedächtnis: „Wir sollten aufhören, übereinander zu reden, sondern miteinander“. Im Anschluss besichtigten wir das Ulmer Münster, die evangelische Hauptkirche Ulms mit dem höchsten Kirchturm der Welt. Dort recherchierten die Schüler, wie Christen ihren Glauben leben. Zum Abschluss des ersten Tages stand dann noch der Besuch der modernen katholischen Stadtkirche Kirche von Ulm, St. Michael in den Wengen, an. Am 10 Mai fuhren wir nach Ehingen, um die dortige Moschee zu besichtigen und uns mit dem zuständigen Imam zu treffen. Auch hier zeigten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Fragen sehr interessiert am Leben der muslimischen Gemeinde. Für viele der Schülerinnen und Schüler war dies die erste Begegnung mit Judentum, Christentum und Islam. Durch die Besuche wurden manche Ängste und Vorbehalte gegenüber den bislang fremden Religionen abgebaut.

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