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Anthropologie-AG

Warum eine AG über "Anthropologie"?
Was den Menschen zum Menschen macht ist "nur" eine der Fragen, mit denen wir uns beschäftigen. Als roter Faden dient uns hierbei der Bestseller "Eine kurze Geschichte der Menschheit" - ein Vehikel zur Selbstreflexion. Zudem widmen wir uns praktischen Arbeiten:
Die Anthropologie-AG des JHG versucht eine bisher kaum existierende Schnittstelle von Museum und Schule zu sein, um das Werk von Joachim Hahn zu kuratieren und zu würdigen.
Prof. Dr. Joachim Hahn (1942-1997) war ein deutscher Prähistoriker (Universität Tübingen). Er war in Lehre, Forschung, Ausgrabung sowie in der Öffentlichkeitsarbeit bei Museen und Ausstellungen tätig. Hahn war Gründungsmitglied der Gesellschaft für Urgeschichte in Blaubeuren und deren erster Vorsitzender. Hahn führte Grabungen vor allem im Achtal, in Höhlen auf der
Schwäbischen Alb (Geißenklösterle bei Blaubeuren, Hohler Fels bei Schelklingen), durch. Hier wurden einige wichtige Funde gemacht, deren Bedeutung  - u.a. durch die UNESCO-Welterbe-Auszeichnung 2017 - weltweit gewürdigt wird. Dazu gehören die (bisher) ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit. Neben der Eiszeitkunst belegen auch Funde von Musikinstrumenten und
eine große Fülle an eiszeitlichem Schmuck das neue Selbstbewusstsein des modernen Menschen. In den Tälern der drei Flüsse Ach, Blau und Lone liegen die kulturellen Wurzeln der Jüngeren Altsteinzeit Europas.


Die Anthropologie-AG findet donnerstags von 15.30-16.15  Uhr  unter der Leitung von Herrn Dr. Menke statt.