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Bericht der Studienfahrt Berlin im Juli 2014

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Auch in diesem Schuljahr fand, zum Abschluss der Schulzeit am Joachim-Hahn-Gymnasium, die Studienfahrt nach Berlin wieder statt. Wir, die ehemalige Jahrgangsstufe 1, freuten uns schon darauf, unsere Hauptstadt in all ihren Facetten zu entdecken und blickten so gespannt auf die vor uns liegende Woche.

Und dann ging es auch schon los! Am Montag, den 14.07.2014 traten wir nun also zusammen mit Frau Belu, Frau Schwatscheck, Herrn Bauder und Herrn Luginsland die Reise an. Als wir nach der langen Busfahrt endlich in Berlin-Schöneberg ankamen, wurden wir in unserer Jugendherberge, dem CVJM Jugendgästehaus, herzlich begrüßt. Direkt darauf ging es für uns auch schon weiter. In Gruppen machten wir während einer Stadtrallye Berlin unsicher und gewannen so einen ersten groben Überblick über die Großstadt. Den restlichen Abend verbrachten die meisten dann anschließend in der Nähe des Alexanderplatzes.

Am nächsten Tag stand dann das Highlight unserer Abschlussfahrt an. Da Deutschland zwei Tage zuvor das Finale der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien gewonnen hatte, sollten die WM-Helden an diesem Tag jubelnd auf der Fanmeile begrüßt werden. So bot sich für uns die einmalige Gelegenheit, gemeinsam mit der deutschen Fußballnationalmannschaft, Andreas Bourani, Helene Fischer und anderen Stars, den Titel zu feiern. Dafür nahmen die meisten von uns sogar ein frühes Aufstehen und ein langes Warten in der Sonne in Kauf. Diejenigen, die sich eher weniger für Fußball interessierten, machten eine Stadtrundfahrt mit anschließender Besichtigung des Fernsehturms. Des Weiteren besuchten einige von uns das Jüdische Museum oder das Deutsche Technikmuseum „Spectrum“. Der Nachmittag sowie der Abend war dann unserer eigenen Planung überlassen. Einzelne machten es sich auf der hauseigenen Dachterrasse bequem, andere statteten dem berühmt-berüchtigten „Q-Dorf“ einen Besuch ab.

Der Mittwoch begann mit einer Stadtführung durch die historische Altstadt. Mittags ging es mit dem Bus weiter zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, welche früher Gelände der zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi gewesen war. Dort wurden wir von Zeitzeugen über die Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der DDR informiert. Der Abend stand uns dann erneut zur freien Verfügung.

Unseren letzten Tag verbrachten viele zunächst mit Shoppen auf dem Kurfürstendamm oder mit einem Spaziergang entlang der East-Side-Gallery, dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer. Auch danach stand noch einiges auf dem Programm, unter anderem eine Besichtigung des Pergamon Museums. Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch im Bundestag. Nach einem Vortrag im Plenarsaal durften wir die Glaskuppel besteigen und so einen wunderschönen Blick über die Dächer Berlins genießen. Den Abend ließen wir anschließend in kleinen Gruppen ausklingen.

Fazit: Alles in allem war die Studienfahrt nach Berlin ein einmaliges Erlebnis, das wir sicher alle in guter Erinnerung behalten werden!

Denise Stegmüller, JS 2

Studienfahrt Berlin 2013

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin…
…hieß es auch dieses Jahr wieder für die 11. Klasse des Joachim-Hahn-Gymnasiums.
Am 15. Juli 2013 traten rund 70 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit vier Lehrern die Fahrt zur kulturellen und politischen Bildung in die Hauptstadt Deutschlands an.
Als am frühen Morgen alle Koffer verstaut waren und auch die Letzten einen Platz im Bus gefunden hatten, startete die 10stündige reise Richtung Hauptstadt.

Ohne große Verzögerungen erreichten wir das CVJM-Jugendgästehaus, das für die nächsten Tage unser zu Hause sein würde.

Nach Zimmeraufteilung, Abendessen und einer Tour durch die Herberge machten wir uns auf den Weg zur Erkundung Berlins. Ausgerüstet mit Stadtspiel und City Guide sammelten wir erste Eindrücke von der viel belebten Stadt.

Danach stand uns der Abend zur freien Gestaltung zu Verfügung und so neigte sich schließlich der erste Tag dem Ende zu und allmählich schlossen sich die Türen zu den Zimmern.
Mehr oder weniger ausgeschlafen und gestärkt vom Frühstück hieß es dann am ersten Morgen: Auf zur Stadtrundfahrt. An allen Sehenswürdigkeiten vorbei mit kurzem Stopp am Holocaustdenkmal endete diese dann am Brandenburger Tor. Von dort aus verstreute sich die Gruppe um zu essen, Fotos zu machen und den Weg zu den Museen zu finden. Denn nach einer kurzen Pause standen die Besuche des Neuen Museums, des Historischen Museums, des Jüdischen Museums und des Technikmuseums auf dem Programm – dabei entschieden wir nach unseren Vorlieben.

Mit neu erworbenem Wissen nutzten wir nach dem Museumsbesuch die freie Zeit vor dem Abendessen um einzukaufen und Sehenswürdigkeiten zu besuchen, wie zum Beispiel das Olympiastadion oder den Checkpoint Charlie. Abends tummelten wir uns dann wie echte Berliner in Cafés oder verbrachte Zeit in der Herberge.

Am dritten Tag teilten wir uns nach dem Frühstück in zwei Gruppen auf um den Bundesrat und das Holocaustdenkmal mit jeweils einer Führung zu besichtigen. Nach diesem Programmpunkt und einer kleinen Stärkung und Pause gingen wir, wieder in zwei Gruppen geteilt, in den Bundestag. Ausgestattet mit einer VIP-Card schnupperten wir Reichstagsluft, bekamen eine Führung im Plenarsaal und genossen die Aussicht von der Reichstagskuppel.

Auch diesen Abend konnten wir wieder individuell gestalten, bevor sich um Mitternacht die Tür zur Herberge schloss.

Für Donnerstag stand der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen auf dem Plan. Dort wurden wir durch einen Teil der deutschen Geschichte geführt, der einem Gänsehaut bereitet. In der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen findet man Gefängnisse, ein Haftkrankenhaus, eine Ermittlungsabteilung und einiges mehr, das zu DDR-Zeiten zum Alltag gehörte. Ein kleiner Schauer läuft einem über den Rücken, wenn man bedenkt was sich an diesem Ort vor nicht allzu langer Zeit abgespielt hat. Generell entdeckt man in ganz Berlin Spuren der Geschichte: Teile und den Verkauf der Berliner Mauer, die berühmten Ampelmännchen und Denkmäler, die an vergangene Zeiten erinnern und auch ermahnen.
Diesen Spuren der Geschichte und anderen interessanten Plätzen gingen wir nach der Besichtigung nach, bevor es um 18:00 Uhr in der Herberge, wie jeden Abend, Abendessen gab. Die Zeit danach nutzen wir, um den letzten Abend unserer Berlinfahrt zu genießen.

Der letzte Morgen begann mit Zimmer aufräumen, staubsaugen, putzen, Koffer packen, Proviant einkaufen und dem letzten Frühstück im CVJM-Jugendgästehaus.

Nach erfolgreicher Zimmerkontrolle und Verstauen der Koffer, nahmen wir Abschied von der Hauptstadt und einer wirklich schönen Woche mit perfektem Wetter, tollen Ausflügen und schönen Abenden.
So sahen wir etwas wehmütig aus den Fenstern, als wir uns langsam dem Stadtrand näherten und uns schließlich auf den Weg in Richtung Heimat machten.

Christine Ekster