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Ehrung durch den Ministerpräsidenten Baden-Württembergs

der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und der Umweltminister Franz Untersteller haben Lukas Bohnacker für ein Forschungsprojekt geehrt, das er zusammen mit dem Schülerforschungszentrum Südwürttemberg in Ulm und der Firma Ulrich medical durchgeführt hat. Lukas hat zusammen mit zwei anderen SFZ-Schülern eine Regelungstechnik entwickelt, die den Werkzeugverschleiß in den allgegenwärtigen Bearbeitungszentren der Industrie um 80 Prozent reduziert. Diese Technologie für den Einsatz von computergesteuerten Fräsmaschinen war von vielen Ingenieuren für unmöglich gehalten worden.

Seine Idee, die er im Team mit den beiden anderen Schülern umgesetzt hat, ist so wegweisend, dass sie nun zur Gruppe „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“ des Landes Baden-Württemberg gehört. Besonders erwähnenswert ist, dass Lukas dafür ein Patent angemeldet hat – eine ganz außergewöhnliche Leistung.

Das Joachim-Hahn-Gymnasium freut sich mit Lukas und gratuliert ihm sehr herzlich zu seiner großartigen Leistung!

Bericht von der Juniorakademie (31.10.2016-04.11.2016) von Paul Wittmann

Die Junior-Akademie eröffnet interessierten Mittelstufenschülern die Möglichkeit, sich in Projekten – unter der Anleitung von Fachleuten - mit verschiedenen Themen aus dem naturwissenschaftlichen-technischen Bereich zu beschäftigen.

Am Montagmorgen trafen sich die Teilnehmer der Juniorakademie zum 13. Mal im Haus Bittenhalde in Tieringen.

Ich war in der Gruppe des Zollern-Alb Kuriers (ZAK) mit drei Mädchen - in den anderen Gruppen waren die Jungs in der Überzahl. Außer dem ZAK gab es noch die Gruppen der Firmen ASSA ABLOY,  BIZERBA,  GÜHRING, GROZ-BECKERT, Steinmeyer und Krug und Priester.

An den  ersten beiden Tagen stand folgendes auf dem Programm:

Zunächst verfassten wir Journalisten einen Bericht über die Juniorakademie, machten eine Wanderung, kletterten in einer Kletterhalle und schrieben über die Vorbereitung der anderen Gruppen auf ihre Projekte. Die Kinder bekamen z.B. das technische Zeichnen oder Löten, Entgraten, Körnen etc. erklärt.

Am Mittwochvormittag hatten wir dann einen Termin beim ZAK. Dort erzählte uns ein Redakteur von der Geschichte des ZAKs. Er beschrieb das Druckverfahren bis hin zur Entwicklung der Zeitung. Momentan steigen die Abonnenten auf den sozialen Netzwerken des ZAKs. Abonnenten der Papierzeitung werden immer weniger. Und so muss auch die Zeitung neue Wege gehen.

Am Nachmittag und am Donnerstag besuchten wir dann 5 der 6 Firmen, wo wir Azubis zum Thema Schule und Ausbildung befragten. Am Abend schrieben wir dann die Artikel über die Interviews und die Projekte der einzelnen Gruppen, wie z.B. Das Bauen eines LED-Cubes, eines Kickboards oder einer Uhr im Binärsystem und schickten diese dann an den Zollern-Alb-Kurier. Die Artikel wurden dann am nächsten Tag in der Zeitung veröffentlicht.

Am letzten Tag besuchten und befragten wir dann Auszubildende der Firma ASSA ABLOY und schrieben unseren letzten Artikel.

Danach probten wir noch einmal für den Vortrag, der am Abend bei der Firma Groz-Beckert im großen Auditorium vor den Eltern, Geschwistern und  Firmenvertretern stattfand. Alle Teilnehmer berichteten dann sehr professionell mit Powerpoint, was sie in ihren Projekten erarbeitet hatten. 

Die 5 Tage waren für mich sehr lernintensiv und informativ. Klasse war es, bei der Zeitung reinschnuppern zu können, Artikel zu schreiben und diese dann am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen.

Ich würde die Juniorakademie für technisch begabte  Kinder weiterempfehlen. Sie bietet eine tolle Chance, mehr in den Bereichen Metalltechnik, Mechatronik, Sensortechnik, Elektronik und Steuertechnik zu erfahren.

Auch die Rahmenbedingungen, wie z.B. andere nette Schüler, die Betreuung durch die sehr sympathischen und engagierten Lehrer, das Essen und das Freizeitprogramm waren toll.



Paul Wittmann, 8a